Silke Aichhorn, Harfe
Ulrike Andersen, Alt
Florian Birsak, Hammerflügel
Andrea Lauren Brown, Sopran
Martin Bruns, Bariton
Michaela Buchholz, Violine
Reinhold Johannes Buhl, Violoncello
Barbara Carter, Sopran
Sergey Filchenko, Violine
Pierre Goy, Klavier
Alexey Grotz, Klavier
Michael Günther, Fortepiano
Zeljko Haliti, Violine
Christoph Hammer, Klavier
Henschel Quartett
Ulrike Hofbauer, Sopran
Rudolf Kuhn, Chorleiter
Marie-Céline Labbé, Traversflöte
Wulfin Lieske, Gitarre
Rüdiger Lotter, Violine
Alexei Lubimov, Klavier
Christiane Lukas, Violine
Rebecca Maurer, Fortepiano
Clarissa Miller, Viola
Willie Pirzer, Sprecher
Kyrill Rybakov, Klarinette
Guillermo Salgado, Klavier
Martin Sandhoff, Traversflöte
Marga Scheurich Henschel, Klavier
Markus Schön, Klarinette
Dorothea Seel, Flöte
Robert Sellier, Tenor
Ella Sevskaya, Klavier
Norman Shetler, Klavier
Aida Carmen Soanea, Viola
Christopher Stembridge
Urs Stiehler, Violine
Christiane Stransky, Violine
Uwe Matthias Stransky, Oboe
Michael Suttner, Tenor
Masato Suzuki, Klavier
Marion Treupel-Franck, Traversflöte
Lina Tur Bonet, Violine
Nyla van Ingen, Sopran
Voce Animata, Chor-Ensemble
Charlotte Walterspiel, Viola
Dominik Wörner, Bass-Bariton
Silke Aichhorn, Harfe Zum Seitenanfang
















- Ausbildung am Conservatoire de Lausanne und an der Hochschule Köln

- mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe sowie mehrerer Kulturpreise

- Konzertauftritte innerhalb Europas, in Brasilien, Thailand, Japan und den USA

- Mitglied des Trios ArpaCantabile

- intensive Zusammenarbeit mit dem Flötisten Prof. Dejan Gavric

Mit ihrem umfangreichen Repertoire sowie den verschiedensten Kammermusikbesetzungen ist die Harfenistin bei internationalen Festivals sowie als Solistin mit Orchester (u.a. Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Philharmonisches Orchester Halle, Orchestre de Chambre de Lausanne, Münchner Symphoniker, SWR-Rundfunkorchester Kaiserslautern) zu hören.

Sie wird ebenso regelmäßig zu Fernseh- und Rundfunkaufnahmen eingeladen.

Sie gibt regelmäßig Meisterkurse (FEMUSC-Festival/Brasilien, Jeunesses Musicales, Landesakademie Ochsenhausen) und ist Jurorin in Harfenwettbewerben.

Im Jahr 2004 hatte sie einen Lehrauftrag am Landeskonservatorium Feldkirch/Vorarlberg, im Sommersemester 2010 hat sie einen Lehrauftrag für Kammermusik an der Hochschule für Musik in Mainz.

Im Jahr 2010/11 ist sie u.a. zu Gast beim Bodenseefestival, beim Classix Festival Braunschweig, beim Hohenloher Kultursommer, bei den Potsdamer Schlossfestspielen und als Solistin bei den Nürnberger Symphonikern.

Noch mehr über die Künstlerin erfahren sie unter www.silkeaichhorn.de.

Ulrike Andersen, Alt Zum Seitenanfang












ist auf der Halbinsel Eiderstedt in Nordfriesland aufgewachsen.

Sie studierte Gesang und Musikpädagogik bei Jutta Schlegel an der Hochschule der Künste Berlin und ergänzte ihre Studien durch Meisterkurse bei Anna Reynolds und Margreet Honig.

Die Altistin war von 1996 - 2001 Mitglied im RIAS-Kammerchor Berlin und ist seither freischaffend im In- und Ausland als Konzert- und Oratoriensängerin tätig.

Einen Schwerpunkt in ihrem Repertoire bildet die Barockmusik, daneben widmet sie sich mit großer Freude dem Liedgesang und der Aufführung von zeitgenössischer Vokalmusik, solistisch und im Ensemble.

Zunehmend weitet sich ihr sängerisches Profil auch auf das Gebiet der Oper aus. So sang sie die Titelpartie in Glucks "Orfeo" am Stadttheater Chur, die Galatea in Händels "Aci, Galatea e Polifemo“, die Miss Tracy in "The voice of Ariadne“ von Thea Musgrave an der Neuen Opernbühne Berlin, die 4. Jungfrau in Schönbergs "Moses und Aron" an der Staatsoper Berlin (Barenboim) und 2. Alt in Rihms Musiktheater ‚Seraphin’ an der Biennale in Venedig.

Sie lebt in Berlin und Zürich, wo sie als Dozentin für Gesang am Konservatorium tätig ist.

Florian Birsak, Hammerflügel Zum Seitenanfang













- geboren 1972 in Salzburg
- begann im siebten Lebensjahr mit dem Cembalospiel
- wurde mit fünfzehn Jahren als Jungstudent in die Klasse von L. Brändle am Mozarteum aufgenommen. Zu seinen weiteren Lehrern zählen A. Spiri, K. Gilbert und L. U. Mortensen.

Während seines Cembalostudiums setzte er sich außerdem intensiv mit der Klavierliteratur der „Wiener Klassik“ und deren Instrumentarium auseinander.
So ergibt sich ein Repertoire von Byrd bis Schubert mit gelegentlichen Abstechern zu zeitgenössischen Komponisten.

- 1995 Zweiter Preis des internationalen Wettbewerbs für Hammerklavier in Brügge (Flandern Festival),

- 1999 Preisträger des Mozartwettbewerbs in Salzburg in der Sparte Hammerklavier

- 2003 erhielt er den August-Everding-Preis anlässlich des Förderpreiswettbewerbs der Konzertgesellschaft München.

Als Continuospieler ist er häufig bei verschiedenen Barockensembles und Kammerorchestern zu Gast. So musiziert er regelmäßig mit Klangkörpern wie der Camerata Salzburg, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Mahler Chamber Orchestra, dem L´Orfeo Barockorchester, der Salzburger Hofmusik, Armonico Tributo oder dem Concentus Musicus Wien unter Dirigenten wie N. Harnoncourt, Sir R. Norrington, S. Kuyken, G. Antonini, Chr. Hogwood, R. Goebel und anderen.

Darüber hinaus besteht eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Kammermusikformationen, wie dem „Piccolo Concerto Wien“, dem „Artaria Quintett Freiburg“, dem „Oman Consort“ oder dem Ensemble „Petit Trianon“.

In letzter Zeit konzentriert er sich zunehmend auf solistische Aufgaben sowie Kammermusikprojekte mit dem von ihm gegründeten „Ensemble Federspiel“.

Die Lehrtätigkeit am Salzburger Mozarteum ist der zweite wichtige Schwerpunkt seiner Arbeit. Sie umfasst Vorlesungen zur Aufführungspraxis und Ornamentik sowie Unterricht im Continuospiel und Cembalokorrepetition.


Noch mehr über den Künstler erfahren Sie unter www.florianbirsak.at.
Andrea Lauren Brown, Sopran Zum Seitenanfang












legte ihr Masterdiplom in Gesangspädagogik und Sologesang am Westminster Choir College, Princeton, New Jersey und den Bachelor of Music an der West Chester University ab, wo sie summa cum laude graduierte.

Neben mehreren Auszeichnungen gewann sie 2003 den 2. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb der ARD in München.

Konzerttourneen mit vielen bekannten Dirigenten führten sie durch fast alle europäischen Länder, wie z.B. zu den Schwetzinger Festspielen, auf Schloss Villa Ludwigshöhe, zu den Neuberger Kulturtagen und zum Utrecht Early Music Festival.

Immer wieder bemerkte die Kritik die geradezu schlafwandlerische Leichtigkeit, mit der die Sopranistin Werke unterschiedlichster Gattungen von der Renaissance über das Barock bis hin zu zeitgenössischer Musik interpretiert.

Neben dem Oratoriengesang ist sie auch im Opernfach eine gefragte Sängerin, wie viele CD-Produktionen,darunter auch preisgekrönte Aufnahmen, nachhaltig belegen.

Weitere Informationen zur Künstlerin sind über www.andrea-brown.de verfügbar.
Martin Bruns, Bariton Zum Seitenanfang









Violinstudium an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Basel

Einige Jahre Mitglied des Berner Sinfonieorchesters

Gesangstudium an der Juilliard School in New York bei Daniel Ferro

Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters in Wiesbaden

Gast an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und der Bayerischen Staatsoper in München

Auftritte mit dem Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks in München, dem Radio-Sinfonieorchester Frankfurt, dem NDR-Sinfonieorchester Hamburg, dem Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker und vielen Sinfonie-Orchestern von Bilbao bis Luzern

Aufnahmen liegen bei Decca, Divox und Naxos vor

Im Jahr 2005 wird die Ersteinspielung der Lieder von Ferruccio Busoni erscheinen (ebenfalls bei Naxos)

Zusammenarbeit mit Christoph Hammer, mit dem er das Repertoire für Gesang und Hammerflügel erforscht, sowie mit dem schwedischen Gitarristen Mats Bergström, mit dem er Schuberts 'Schöne Müllerin' für Bariton und Gitarre bearbeitet und herausgegeben hat

Aus Anlass des 700. Geburtstags von Francesco Petrarca hat er 2004 das Festival Petrarca Musicale auf Schloss Kirchheim i. Schw. initiiert und geleitet

Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Musik u.a. an den Internationalen Musikfestwochen Luzern, an den Salzburger Osterfestpielen oder am Ottawa Chamber Music Festival

Lehrauftrag Gesang an der Universität Augsburg


Michaela Buchholz, Violine Zum Seitenanfang











studierte bei Uwe-Martin Haiberg in Lübeck und bei Ulf Hoelscher in Karlsruhe.

Sie war zehn Jahre lang Mitglied im Sinfonieorchester des SWR in Baden-Baden und Freiburg. Dort wirkte sie bei zahlreichen Uraufführungen mit und nahm regelmäßig an den Donaueschinger Musiktagen teil.

Seit 2000 ist Michaela Buchholz Geigerin im Münchener Kammerorchester und häufig zu Gast im Bayerischen Staatsorchester.

In verschiedensten Kammermusikbesetzungen beschäftigt sie sich mit zeitgenössischer Musik - Konzerte mit dem Xsemble München, dem Quartett ImPuls, Projekte mit Michael Riessler - und als festes Ensemble gründete sie zusammen mit Klaus-Peter Werani und Hanno Simons das TrioCoriolis München.
Reinhold Johannes Buhl, Violoncello Zum Seitenanfang











1933
in Mannheim geboren

mit 10 Jahren erster Cellounterricht

1945 - 1952
Studium bei Margot Gutbrod, Mannheim

mit 15 Jahren erste große Konzerterfolge

1953 - 1956
Studium an der Musikhochschule in Mannheim, Cello bei Prof. August Eichhorn und Hans Adomeit

1956
Staatsexamen

Mitglied der Solistenvereinigung Capella Coloniensis des Westdeutschen Rundfunks (WDR)

1956
Meisterkurs bei Prof. Enrico Mainardi

1957
ausgezeichnet beim Internationalen Musikwettbewerb in München

Solocellist des Mainzer Kammerorchesters

Kranichsteiner Musikpreis

Leiter der Celloklasse am Staatlichen Hochschulinstitut für Musik in Mainz

ausgezeichnet beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf

Solocellist in Wuppertal

1968 - 1996
Solocellist des Sympbonie-Orcbesters des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelik, Sir Colin Davis und Lorin Maazel

Seit 1996
im Un-Ruhestand, Leitung der Marthashofener Kammerkonzerte in Grafrath bei München

Seit 1955
Konzerttätigkeit in Deutschland und fast allen westeuropäischen Ländern, Afrika, Vorderer Orient, Indien, Japan, Hongkong, Korea

Aufnahmen bei allen deutschen und vielen ausländischen Sendern

Zahlreiche Schallplattenaufnahmen (Kammermusik und solistisch) u.a. bei DGG, Philips, VOX, Harmonia mundi, FSM, Calig, Calliope)


Lebt jetzt in Grafrath bei München.

Die von ihm geleiteten Marthashofener Kammerkonzerte erfreuen sich großer Wertschätzung bei Publikum und Presse.

Der stimmungsvolle Saal im Musikhaus Marthashofen verfügt über gut hundert Plätze.

Arbeitet als Solist, Kammermusiker und Pädagoge - sowie als "Gärtner aus Liebe".



Barbara Carter, Sopran Zum Seitenanfang
Barbara Carter ist gebürtige Amerikanerin und stammt aus Columbus im Bundesstaat Ohio. Dort studierte sie auch Musik an der Capital University. Nachdem sie an der University of Toronto ihr Diplom als Opernsängerin erworben hatte, setzte sie ihre Studien an der Musical Academy of the West fort.

Ihre ersten Engagements erhielt Barbara Carter an verschiedenen Opernhäusern in Kanada, und es folgten Tourneen durch die Vereinigten Staaten. Nach erfolgreicher Teilnahme an mehreren Wettbewerben und Preisverleihungen ging sie nach Deutschland und schloß mit dem Opernhaus in Essen einen Vertrag ab. Ein Wendepunkt in ihrer Karriere kam, als sie nach London ins Royal Opera House eingeladen wurde, um die “Königin der Nacht” in Mozarts 'Die Zauberflöte' zu singen. Während dieser Zeit wurde sie von August Everding entdeckt, der sie nach München brachte, wo sie einen Festvertrag mit dem Nationaltheater der Bayerischen Staatsoper unterschrieb. Sie trat regelmäßig als Solistin unter dem vor kurzem verstorbenen Dirigenten Giuseppe Sinopoli an den verschiedensten Bühnen der Welt auf.

Zahlreiche Auftritte im Nationaltheater München, in der Wiener Staatsoper, im Teatro Colón in Buenos Aires und auch in der berühmten Mailänder Scala machten sie in vielen Ländern bekannt.

Noch mehr Informationen finden Sie unter www.soprano.de

Sergey Filchenko, Violine Zum Seitenanfang











- wurde in St. Petersburg in einer Musikerfamilie geboren und begann mit vier Jahren Geige zu spielen.

- studierte später außerdem Viola am St. Petersburg College of Music und am dortigen staatlichen Konservatorium.

- war Mitglied verschiedener Orchester wie dem Opernochester St. Petersburg und verschiedenen Kammermusikensembles.

1990 trat er als Geiger und Bratschist dem Ensemble "Musica Petropolitana" bei, einem der bekanntesten russischen Ensembles im Bereich der Alten Musik, und studierte zudem Barockvioline bei Marie Leonhard.

Bei den internationalen Violinwettbewerben in Brügge (1996) und Amsterdam (1997) wurde er ausgezeichnet und erhielt 1995 den Sonderpreis “für die beste Interpretation” beim Locatelli Violin-Wettbewerb in Amsterdam.

1999 wurde er Geiger des Playel-Trios St. Petersburg, mit dem er bei den Wettbewerben in Brügge (1999) und Rovereto (2000) Preise gewann.

Sergey Filchenko produzierte mit Musikern wie Siegismund Kujken zahlreiche CDs und Rundfunkaufnahmen. Er gab Meisterkurse in England, Deutschland und den USA.

Neben seiner Tätigkeit bei Musica Petropolitana und dem Playel-Trio ist er Konzertmeister von Musica Antiqua (St. Petersburg) sowie Pratum Integrum (Moskau) und tritt in Russland sowie zahlreichen anderen Ländern auf.
Pierre Goy, Klavier Zum Seitenanfang












Er studierte Klavier bei Fausto Zadra, Edith Murano, Esther Yellin sowie Vlado Perlemuter und nahm an Interpretationskursen insbesondere bei Jörg Demus und Nikita Magaloff teil.

Fasziniert von den Ausdrucksmöglichkeiten alter Instrumente, besuchte er zudem Seminare bei Paul Badura-Skoda und Jesper Christinsen über das tempo rubato .

Bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, gibt er Konzerte in Europa und den Vereinigten Staaten.

Sein Anliegen ist es, die Musik der verschiedenen Epochen auf den jeweils passenden Instrumenten wiederzugeben.

Mit Nicole Hostettler bildet er ein Duo, das ebenso auf zwei Hammerklavieren wie auf Cembalo und Hammerklavier oder zwei Clavichorden zu hören ist.

Im Bereich der Kammermusik arbeitet Pierre Goy mit Partnern aus Ensembles wie Il Giardino Armonico, Quatuor Mosaïques und Ensemble Baroque de Limoges zusammen.

Zudem veröffentlichte er verschiedene Arbeiten zu Instrumentenbau und Interpretation.

Pierre Goy ist Initiator der Rencontres internationales harmoniques de Lausanne, bei denen seit 2002 alle zwei Jahre Instrumentenbauer, Musiker, Musikforscher und Museumskuratoren zusammenkommen, um sich über historische Instrumente auszutauschen.
Alexey Grotz, Klavier Zum Seitenanfang












- geboren 1988 in Moskau.

- studierte Piano, Cembalo und Komposition von1999 bis 2003 an der regionalen Musikschule in Moskau und von 2003 bis 2007 am Musikkolleg des Moskauer Konservatoriums

- seit 2007 Studium an der Abteilung für historische und zeitgenössische Aufführungspraxis des Moskauer Staatskonservatoriums bei Alexei Lubimov (Piano), Yuri Martynov (historische Tasteninstrumente) und Konstantin Bataschov (Komposition).

- Preisträger 2005 und 2006 des Jugend-Musik-Festivals Moskau

- Preisträger 2006 des ersten Dimitrij-Schostakowitsch-Festivals und -Wettbewerbs für Kammermusikensembles

- trat beim Klavierfestival Ruhr 2008, bei Meisterklasse und Konzert am Arnold-Schönberg-Zentrum Wien 2009, beim Festival der Zeitgenössischen Musik Baku 2008 und beim Musikfestval St. Gallen (Steiermark) 2008 auf.

Er nimmt ständig an öffentlichen Konzerten und speziellen Programmen des Moskauer Konservatoriums teil.

Sein Repertoire umfasst Werke aus vier Jahrhunderten - von französischen Clavecinisten und englischen Virginalisten bis zu Bach, Mozart, Beethoven, Schumann, Chopin, Ravel, Bartok, Schönberg oder russischen Komponisten des zwanzigsten Jahrhunderts.
Michael Günther, Fortepiano Zum Seitenanfang
studierte das Fach Cembalo und historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik Würzburg, und anschließend in einem mehrjährigen Meisterklassenstudium bei Prof. Johann Sonnleitner an der Musikhochschule Zürich.

Er spielte in Konzerten als Solist am Cembalo und Hammerflügel bei international beachteten Festivals für alte Musik, auch im europäischen Ausland sowie in Museen mit historischen Tasteninstrumenten. Rundfunkaufnahmen mit solistischen Programmen entstanden beim BR, HR, RAI, NOS u.a. und Fernsehaufnahmen beim BR.

Er baute die Sammlung bedeutender Tasteninstrumente des 17. und 18. Jahrhundert in Schloß Homburg auf, erforscht diese wissenschaftlich und beschäftigt sich intensiv mit der Frühgeschichte der Tasteninstrumente insbesondere in Süddeutschland. Ebenso baute er eine Musikaliensammlung auf und konnte eine Vielzahl bislang vergessener Werke insbesondere fränkischer Komponisten in Konzerten der Öffentlichkeit vorstellen.

Im Jahr 2001 erhielt er den Kulturpreis des Frankenbunds.

Noch mehr Informationen finden Sie unter Kunst in Schloss Homburg

Zeljko Haliti, Violine Zum Seitenanfang
- geboren in Split (Kroatien)

Aus seiner angeborenen musikalischen Begabung resultierten schon früh zahlreiche Preise bei Wettbewerben junger Musiker in Kroatien und im Ausland.

Das verhalf ihm bereits während seines Studiums zu Engagements als Gastsolist bei Orchestern wie der Zagreb Philharmonie, dem Symphonieorchester Split oder der Slovenischen Philharmonie.

- 1986 Diplom als Violinpädagoge bei Prof. Josip Klima, Hochschule für Musik Zagreb

- 1988 Diplom als Violinist bei Prof. Yfrah Neaman an der Guildhall School of Music and Drama, London

- 1991 bis 1995 Gast-Konzertmeister bei verschiedenen Orchestern in der Schweiz und Frankreich

- 1997 bis 2006 Mitgründer, Solist und Konzertmeister verschiedener kammermusikalischer Ensembles in Spanien

- ab 1996 bis heute tätig als Lehrer bei internationalen Meisterklassen und als Violinist bei verschiedenen Ensembles und Orchestern in Frankreich, Portugal und Spanien

- 2008 Mitwirkung bei Konzerten und Aufnahmen von Il Giardino Armonico.

Zeljko Haliti ist außerdem als international anerkannter Experte für Saiten-Instrumente tätig und hat klangliche Probleme von Instrumenten renommierter Solisten wie Frank Peter Zimmermann oder Yuri Bashmet erfolgreich behandelt.

Noch mehr über den Künstler erfahren Sie im Internet unter zeljkohaliti.com.
Christoph Hammer, Klavier Zum Seitenanfang










Geboren 1966, zählt Christoph Hammer international zu den profiliertesten und vielseitigsten Musikern im Bereich der Alten Musik. Nach einem ersten Preis im Fach Orgel beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 1983 folgten Orgelstudien an der Hochschule für Musik München, sowie Meisterkurse bei verschiedenen namhaften Spezialisten für historische Tasteninstrumente. Dazu studierte er Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität München und der University of California at Los Angeles als Stipendiat der Stiftung Maximilianeum München und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Seit 1996 ist Christoph Hammer Leiter des Barockorchesters "Neue Hofkapelle München", mit dem er zahlreiche Aufnahmen und Ersteinspielungen im Label ORF Edition Alte Musik realisierte. Zudem wirkt er zunehmend auch als Operndirigent. Er arbeitete mit Orchestern wie z.B. dem Badischen Staatsorchester, den Bremer Philharmonikern und dem Bruckner-Orchester Linz.
2002 wurde ihm für seine vielfältige Tätigkeit im Bereich der Alten Musik der Kulturförderpreis des Freistaats Bayern verliehen, 2004 der Anerkennungspreis der Bayerischen Volksstiftung.
2003 begründete er als künstlerischer Leiter das Festival "Residenzwoche München". Eine Einspielung der Oper "Catone in Utica" von Giovanni Ferrandini unter Hammers Leitung erschien bei Oehms-Classics.
2006 dirigierte Hammer Händels "Lotario" bei den Händelfestspielen Karlsruhe, 2007 die Erstwiederaufführung von Reinhard Keisers "Fredegunda" im Februar 2007 im Prinzregententheater München und am Bremer Staatstheater. Unter der Regie von Anna Viebrock hatte Hammer die musikalische Leitung des Mozart-Projektes "Die Nacht" nach einer Idee von Einar Schleef im Juni 2008 im Prinzregententheater München und im September bei der Ruhrtriennale übernommen. Zuletzt dirigierte er Purcells "Fairy Queen" am Prinzregententheater München.

Auch als Solist, Liedbegleiter und Kammermusiker am Hammerflügel und Cembalo genießt er einen internationalen Ruf. Er konzertierte mit Barockorchestern wie Concerto Köln oder L´Orfeo ebenso wie auch mit modernen Orchestern (u.a. Nederlands Kammerorchest, Prager Kammerorchester) und renommierten Ensembles und Solisten (u.a. Emma Kirkby, Rufus Müller, Martin Bruns, Jan Kobow, Heinrich Schiff, Anton Steck, Rüdiger Lotter). Neben etabliertem Konzertrepertoire widmet sich Hammer vor allem auch der Wiederbelebung weniger bekannter Komponisten und der Erforschung und Edition ihrer Werke. Er unterrichtete Meisterklassen an der Musikhochschule Prag, der University of Seattle und dem Tschaikowsky-Konservatorium Moskau und ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals wie Festival de Piano International de Roque d´Antheron, Tage Alter Musik Herne, Barockpfingstfestival Melk, Barockfestspiele Arolsen u.a.
Zahlreiche Aufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Europäischen Rundfunkanstalten und auf CD. Zuletzt erschienen Aufnahmen mit Klavierwerken von Carl Czerny in der CD-Reihe des ORF, Schuberts "Winterreise" mit Dominik Wörner und unter dem Titel "In der Frühlingsmondnacht" Lieder nach Texten von Geibel und Heyse bei ARS-Production.

Seit Sommer 2009 ist Christoph Hammer Professor für historische Tasteninstrumente an der University of North Texas, USA.
Henschel Quartett Zum Seitenanfang
Nach einem ausverkauften Konzert in Londons berühmter Wigmore Hall schreibt die Strad "...ein Höhepunkt des Konzertjahres. Vorgetragen mit einem Brio und Wagemut, den andere Quartette kaum einmal aufbringen, war das Spiel der Henschels ebenso dicht an der Vollendung wie über jeden Zweifel erhaben. Magisch!"


1995 gewann das Quartett bei den Internationalen Wettbewerben in Evian, Banff und Salzburg gleich fünf Preise für die besten Interpretationen von Mozart bis zu zeitgenössischen Werken. Ein Jahr später folgten in Osaka der Gewinn des 1. Preises und die Verleihung der Goldmedaille. Gefeierte Debüts in den wichtigsten Musikzentren sowie ein umjubelter Einspringer für das Juilliard Quartet in Londons Wigmore Hall, von der BBC live übertragen, ebneten den Weg "in die 1. Liga der international führenden Quartettformationen" (WAZ).

Die Saison 05/06 führt die Musiker u.a. in die Wigmore Hall London, das Concertgebouw Amsterdam, das Tivoli Kopenhagen, in die Stuttgarter Liederhalle, auf die Wartburg, in die Essener Philharmonie, zum MDR Musiksommer, zur Schubertiade Hohenems, zu den Innsbrucker Meisterkonzerten, zum Klangbogenfestival nach Wien, zum Kammermusikfest nach Lockenhaus, an den königlichen Hof Madrid, im November 05 außerdem auf ihre zehnte Konzerttournee nach Japan.

Das Henschel Quartett konzertiert u.a. mit Radovan Vlatkovic, Sharon Kam, Eduard Brunner, Till Fellner, Nicholas Angelich, Alfredo Perl, Christian Elsner und Magdalena Kozena.

Mit einigen jungen Komponisten entwickelte sich ein reger Austausch, der zu Kompositionsaufträgen durch das Henschel Quartett führte. Mit dem bekannten deutschen Komponisten Manfred Trojahn verbindet das Quartett eine intensive Zusammenarbeit, es wird u.a. an einer Welturaufführung im Rahmen der Wiedereröffnung der berühmten Anna Amalia Bibliothek in Weimar gearbeitet, die auch auf CD erscheinen wird.

Seit 1997 gestaltet das Henschel Quartett jeden Sommer das erfolgreiche Streicherfestival im Kloster Seligenstadt zusammen mit einem jeweils wechselnden Gastensemble. Ab 2006 werden die erfolgreichen Seligenstädter Produktionen auch in München im Rahmen des Nymphenburger Sommers präsentiert werden.

Die letzten CD-Neuerscheinungen waren O.Respighis "Il Tramonto" und einige Schulhoff Werke mit Magdalena Kozena bei Deutsche Grammophon, die Gesamteinspielung der Mendelssohn Streichquartette für Arte Nova/SonyBMG, sowie L.v. Beethoven Streichquartette op.18/6 und op.127, ebenfalls für SonyBMG.

Die kostbaren Instrumente des Henschel Quartetts, zwei Violinen von Stradivari, die Viola von da Salo und das Cello von Hjort, tragen zu der gerühmten Klangfülle und dem unerschöpflichen Farbenreichtum des Henschel Quartetts bei.

Noch mehr Informationen finden Sie unter www.henschel-quartett.de


Ulrike Hofbauer, Sopran Zum Seitenanfang

Ulrike Hofbauer zählt zu den wichtigsten Nachwuchssängerinnen im Bereich der Alten Musik.
Sie studierte u.a. an der renommierten Schola Cantorum in Basel.
Als Mitglied des Vokalensembles Singer Pur hat sie die ganze Welt bereist, bevor sie sich seit einigen Jahren vor allem ihrem eigenen Ensemble Savadi und ihrer solistischen Karriere widmet.

Sie erhielt Einladungen zu den wichtigsten Festivals weltweit und hat mit zahlreichen Orchestern und Dirigenten Rundfunk- und CD- Aufnahmen produziert.


Rudolf Kuhn, Chorleiter Zum Seitenanfang
in der Schweiz geboren

absolvierte ein umfangreiches Instrumentalstudium als Cellist an der Pariser Musikhochschule (C.N.S.M.)

Mitbegründer des Rosamonde-Streichquartetts, mit dem er eine rege Konzerttätigkeit unternahm.

In München, wo er dann Chor- und Orchesterdirigieren bei Sergiu Celibidache und Konrad von Abel lernte, konnte er sein musikalisches Bewusstsein erweitern und verfolgt nun seine Laufbahn als Orchester- und Chorleiter, setzt seine Erfahrung im Unterrichten ein und engagiert sich nicht zuletzt kammermusikalisch im Merula-Streichquartett.

Marie-Céline Labbé, Traversflöte Zum Seitenanfang











stammt aus Québec und lebt seit 1984 in Wien.

Seit über zehn Jahren ist sie Mitglied der Wiener Akademie. Mit diesem Ensemble hat sie unter Martin Haselböck, Christopher Hogwood, Jos van Immerseel und Nicholas McGegan gespielt.

Außerdem konzertiert sie mit Barockorchestern wie dem Concilium Musicum Wien, dem Salzburger Barockorchester, dem L'Orfeo Barockorchester, dem Ars Antiqua Austria, dem Neuen Orchester und dem Concentus Musicus Wien.

Sie ist Mitbegründerin des Pygmalion Ensembles.

Marie-Céline Labbé hat zahlreiche Preise bei Musikwettbewerben in Quebec und
Kanada gewonnen.

2002 hat sie mit Luc Beauséjour und der Sängerin Marie-Nicole Lemieux ein Händel-Programm für Analekta aufgenommen (Analekta, FL23161, Événement Télérama, Recommandé par Répertoire).


Wulfin Lieske, Gitarre Zum Seitenanfang












Wulfin Lieske ist als Gitarrist ein international renommierter Künstler, der durch seine vielfältige Zusammenarbeit als Solist und als Kammermusikpartner mit Persönlichkeiten wie Gideon Kremer, Astor Piazzolla, Christoph Homberger, dem Hilliard Ensemble und dem Orpheus-Quartett auf den unterschiedlichsten Bühnen zuhause ist.

Seine Arbeit als Komponist gewinnt immer mehr Raum und Anerkennung.

Wulfin Lieske studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln.

Nach früher Beschäftigung mit Komposition und Improvisation als Gründungsmitglied des Quartettes EXTEMPORE enstanden seit 1980 vorwiegend Kammermusikwerke.

Ein großer Teil seines Werkes widmet sich der Gitarre - so entstanden die Solozyklen "Taqsim I-III", "Four Bagatelles on 52" sowie als neuestes Werk "Nymphéas sur Claude Monet" aber auch Gitarrenduos (Astoriana) und -quartette (52stein) sowie Kammermusikwerke mit anderen Instrumenten: darunter die "Sonata lacrimosa" mit Violoncello, "Cinq tableaux sur Schubert" mit Streichquartett. Eine eigene Gruppe bilden die Kompositionen für Klavier, Cembalo und Hammerklavier.

In den letzten Jahren wandte sich Wulfin Lieske auch zunehmend größeren Besetzungen zu. Als Auftragskomposition der EXPO 2000 schrieb er das abendfüllende Oratorio (mit Performance und Lichtkunst) "Über den Wassern" für das Vokalquartett HILLIARD ENSEMBLE und das Quartett BRONSKY RITUAL.

2001 enstand die Chorkomposition "Der Geist über den Wassern".

Bei dem Label Kreuzberg Records ist im April 2004 der Solozyklus "TAQSIM I-III" erschienen.

Seit 2004 ist ein Großteil der Werke bei Edition Margaux verlegt.

Noch mehr über ihn erfahren Sie unter www.wulfin-lieske.de


Rüdiger Lotter, Violine Zum Seitenanfang












Studierte Musik und Musikwissenschaft in Düsseldorf und Köln.

Schon während des Studiums rege Konzertätigkeit mit Concerto Köln und Musica Antiqua Köln, außerdem Opern- und CD-Produktionen mit diesen Ensembles.

Zwischen 1995 und 1998 regelmäßig Gast bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 1996 Stimmführer des Sinfonieorchesters Wuppertal, 1997-1998 Mitglied der Münchner Philharmoniker, seit 1998 stellvertretender Konzertmeister des Münchener Kammerorchesters.

In dieser Zeit Zusammenarbeit mit nahezu allen bedeutenden Dirigenten und Musikerpersönlichkeiten der Gegenwart. Durch die Arbeit im Münchener Kammerorchester auch enge Verbindung zu Komponisten der Gegenwart wie Wolfgang Rihm, Aribert Reimann, Henze und von der jungen Generation besonders mit Jörg Widmann. Mit diesem Kammermusikproduktionen und CD-Kammermusikproduktion für WERGO.

2000 Gründung des Ensembles Lyriarte. Seit 2003 eigene Konzertreihe in München und regelmäßige Zusammenarbeit mit dem bayerischen Rundfunk.

Seit 2003 Konzertmeister der Neuen Münchner Hofkapelle, seit 2004 gemeinsam mit Christoph Hammer auch deren künstlerischer Leiter.

Alexei Lubimov, Klavier Zum Seitenanfang












1944 in Moskau geboren.

Studium ab 1963 am Moskauer Konservatorium als einer der letzten Schüler von Heinrich Neuhaus.

1968 erstes Konzert mit Werken von John Cage und Terry Riley.

In den folgenden Jahren Erstaufführung zahlreicher Werke des 20. Jahrhunderts - zum Beispiel Klavierkompositionen von Schönberg, Webern, Stockhausen, Boulez, Ives oder Ligeti.

Gründer und künstlerischer Leiter des Avantgarde-Musikfestes „Alternativa“.

7 Jahre andauerndes Ausreiseverbot in der ehemaligen Sowjetunion wegen seines Eintretens für zeitgenössische westliche Musik.
Diese Zeit nutzend, konzentrierte er sein Schaffen auf die Arbeit mit Originalinstrumenten und gründete 1976 das Moskauer Barock-Quartett sowie gemeinsam mit Tatjana Grindenko die Moskauer Kammerakademie. Noch heute konzertiert er mit vielen bedeutenden Ensembles, die sich der Pflege historischer Aufführungspraxis verpflichtet fühlen.

Ab 1987 zahlreiche Konzerte in den USA, Europa und Japan.
Klavierabende und Orchesterkonzerten mit bedeutenden Symphonieorchestern wie den Münchner Philharmonikern, den St. Petersburger Philharmonikern und den Helsinki-Philharmonikern, mit Israel-Philharmonic und Los Angeles Philharmonic, Royal Philharmonic London, dem Russischen National-Orchester, der Weimarer Staatskapelle, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, Toronto Symphony und dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin.
Die Partner am Pult waren unter anderem Vladimir Ashkenazy, Frans Brüggen, Neeme Järvi, Kirill Kondrashin, Christopher Hogwood, Charles Mackerras, Roger Norrington, Mikhail Pletnev, Gennady Roshdestvensky, Jukka-Pekka Saraste, Esa-Pekka Salonen, Marek Janowski oder Yan Pascal Tortelier.
Von den Ensembles mit historischer Aufführungspraxis seien hier das Orchestra of the Age of Enlightenment, die Wiener Akademie und das Collegium Vocale Gent genannt.

Bei zahlreichen Festivals, wie zum Beispiel in Lockenhaus, bei den Salzburger Festspielen, in La Roque d'Anthéron, beim Carinthischen Sommer, bei den Münchner Opernfestspielen, den Berliner Festwochen oder beim Menuhin-Festival in Gstaad konzertiert er regelmäßig mit Partnern wie Natalia Gutman, Eduard Brunner, Peter Schreier, Andreas Staier, Heinrich Schiff oder Christian Tetzlaff.

Ab Ende der 90er Jahre Konzerte mit New York- Helsinki- und Moskau Philharmonic, New Sinfonietta Amsterdam sowie Klavierabende in Chicago, Toronto, Washington, Moskau, zahlreiche Kammerkonzerte, eine ausgedehnte Europa-Tournée mit dem Finnish Radio Orchestra und Jukka-Pekka Saraste mit dem 4. Klavierkonzert von Rachmaninoff, die BBC Proms mit Mozart und schließlich Konzerte mit Sir Roger Norrington und dem RSO Stuttgart.

In 2000/2001 waren in seinem Auftrittskalender das City of Birmingham Symphonie Orchestra, das Tonkünstlerorchester Wien sowie das Russische Nationalorchester mit einer Tournée vertreten.

2003 gastierte er in England, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, Deutschland sowie Rußland.
Er spielte mit dem Danish Radio Symphony Orchestra den ersten Teil des Scriabin-Oratoriums “Prometheus - Preperation for the Final Mystery - Part 1: Universe” in Kopenhagen und bei den Salzburger Festspielen.
Bei den Berliner Festspielen standen avantgardistische Solowerke russischer Komponisten auf dem Programm.
Die Welturaufführung des Klavierkonzertes von Avo Pärt in den USA sowie auch dessen deutsche Premiere in Stuttgart wurden von ihm gespielt.

In 2004/2005 trat er mit dem Orchestra of the Age of the Enlightenment, den Münchner Philharmonikern, dem SWR Stuttgart, dem DSO Berlin, dem Danish National Symphony Orchestra und dem RNO Moscow auf, auf dem Programm u.a. Werke von Beethoven, Silvestrov und Pärt.

Alexei Lubimov fühlt sich besonders der zeitgenössischen Musik russischer Komponisten verpflichtet, dabei vor allem Valentin Silvestrov und Alexander Nemtin.

Auf Schallplatte und CD (Melodia, Erato, BIS, Sony, ECM u. a.) erschienen über 30 Einspielungen, die von sämtlichen Mozart-Sonaten über Schubert, Chopin, Beethoven und Brahms bis hin zu Werken des 20. Jahrhunderts reichen.

Die Einspielung von “Der Bote” fand bei Publikum und Kritik eine geradezu hymnische Aufnahme (bei ECM 2002). Das gleiche postive Echo konnte die “Messe Noire” für sich verbuchen (bei ECM 2005).


Christiane Lukas, Violine Zum Seitenanfang













- begann im Alter von 7 Jahren mit dem Geigenspiel.

- Studium in München bei J. Gilman und A. Reiner.

- mehrere Jahre Orchestermitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz München und im Loh-Orchester Sondershausen.

- seit 2006 in München hauptsächlich als Geigenlehrerin tätig.

- nach wie vor Mitwirkung in verschiedenen Kammermusikbesetzungen sowie Orchestern.

Rebecca Maurer, Fortepiano Zum Seitenanfang










- in Nürnberg geboren, studierte sie schon als Jugendliche in der Klavierklasse von Erich Appel am Nürnberger Meistersinger Konservatorium.

- Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau (Cembalo bei Michael Behringer, Klavier bei Karl Betz). Während dieser Zeit wurde sie maßgeblich von Musikern wie Robert Levin und Reinhard Goebel sowie dem Musikwissenschaftler Ulrich Konrad beeinflusst.

- Diplomabschlüsse in Klavier und Cembalo. Danach führte sie ihr Studium in der Cembaloklasse von Bob van Asperen am Sweelinck Conservatorium Amsterdam fort.
- 1996 war sie Stipendiatin der Cornell University, Ithaca NY, wo sie als Lehrassistentin von Malcolm Bilson (Hammerklavier) arbeitete. In diese Zeit fällt auch ihre Mitwirkung in der BBC-Produktion "Great Composers - Mozart" (1997), sowie ihr Auftritt als Solistin in Mozarts C-Dur Klavierkonzert KV 246 mit dem Cornell Chamber Orchestra.

- 1998 spielte sie Continuo beim amerikanischen Debüt des Ensembles Concerto Köln im Lincoln Center, NYC.
- Zahlreiche Konzertreisen führten sie vor allem durch den Norden der USA, sowie nach Zürich, Salzburg, London und Italien.

- 2001 war sie Finalistin im renommierten Erwin Bodky Competition for Early Music Soloists, USA.

- Zwischen 2001 und 2003 vertrat sie die Professur für das Fach Cembalo an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Rebecca Maurer gilt als eine der herausragenden Mozartinterpretinnen ihrer Generation und ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals (u.a. Züricher Festspiele 2000, Bodenseefestival 2006, The Bach Festival of Philadelphia 2008).

Ihre 2007 beim Label BeckmannMusik® erschienene Debüt CD mit Werken Wolfgang Amadeus Mozarts und Ludwig van Beethovens, eingespielt auf dem einzig erhaltenen Hammerflügel aus der Werkstatt von Johann Heinrich Ernst Fessel, beindruckte Kritik wie Hörerschaft gleichermaßen ("Brillante Debut CD" - Acta Mozartiana, 2007).


Auf musikwissenschaftlichem Gebiet arbeitet Rebecca Maurer als freie Autorin für mehrere Sendeanstalten der ARD und stellt in einer eigenen Gesprächskonzertreihe Tasteninstrumente aus der Sammlung des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg vor.

- 2004 referierte sie auf Einladung der Bate Collection (Oxford University) über Historische Tasteninstrumente.

Als international anerkannte Spezialistin für Historische Tasteninstrumente wirkt sie auch vermehrt als Jurorin bei internationalen Wettbewerben (u.a. International JS Bach Piano Competition Philadelphia, USA).


Noch mehr über die Künstlerin erfahren Sie unter www.rebeccamaurer.com.



Clarissa Miller, Viola Zum Seitenanfang












Geboren in Seefeld,Oberbayern.

Studium bei Jorge Sutil und Urs Stiehler, München, sowie in der Künstlerischen Sonderklasse von Nora Chastain,Stuttgart.

1989 folgte ein Masterstudium am Peabody Conservatory of Music of the John Hopkins University in Baltimore, USA - Viola bei Paul Coletti und Roberto Diaz, Kammermusik bei Earl Carlyss (Julliard String Quartett) und Leon Fleisher. Sie schloss ihr Studium 1992 mit dem Graduate Performance Diploma ab.

Später folgte noch ein Studium der Barockbratsche.

Sie ist als freie Kammermusikerin und Lehrerin für Bratsche, Geige und
Orchester in München tätig.

Willie Pirzer, Sprecher Zum Seitenanfang












- geboren in München

- Besuch des musischen Gymnasiums in München

- private Gesangsausbildung mit Schwerpunkt Alte Musik

- danach regelmäßige Zusammenarbeit mit diversen Projektchören
wie dem Kammerchor Stuttgart und professionellen Ensembles
wie Gli Scarlattisti und Singphoniker sowie solistische Aufgaben im Oratorienbereich
- mehrere Meisterkurse beim renommierten Hilliard Ensemble

- zuletzt zu hören war er beim "Musiksommer 2008 zwischen Inn und Salzach"

- in den letzten Jahren wird er vermehrt als Sprecher für Konzertmoderationen sowie als Rezitator bei literarisch-musikalischen Programmen (z.B. Lazarillo de Tormes - ein Schelmenroman aus dem 16. Jahrhundert) eingeladen

- neben seiner sängerischen Tätigkeit widmet er sich leidenschaftlich der Aquarellmalerei – einige Arbeiten wurden unter anderem für CD-Cover verwendet

- im Hauptberuf ist er Jurist in der bayerischen Landeshauptstadt
Kyrill Rybakov, Klarinette Zum Seitenanfang











1977 in Moskau geboren.

Er begann seine Klarinetten-Ausbildung im Alter von fünf Jahren an der dortigen Spezialschule für Musik bei Professor Ivan Mozgovenko.
Nach weiteren Studien bei den Professoren Michel Arrignon, Richard Vieille, Wolfgang Meyer, Thomas Friedli, Charles Neidich, Jörg Widmann u.a. schloss er seine Ausbildung am Pariser Conservatoire und am Tschaikovsky-Konservatorium in Moskau sowie an der Hochschule für Musik Freiburg jeweils mit Auszeichnung ab.

Als international gefragter Solist und Kammermusiker nahm er weltweit an zahlreichen Festivals teil und spielte gemeinsam mit Terry Riley, Alexei Lubimov, Marielle Nordmann, Alexander Rudin, Andres Mustonen und Mark Pekarsky.

Er gilt als bedeutendster russischer Klarinettist für alte und zeitgenössische Musik.

2003 wurde er zur Leitung der Klarinettenklasse am Tschaikovsky-Konservatorium Moskau berufen.

Neben seiner intensiven Beschäftigung mit historischen Klarinetten und dem frühen Repertoire für sein Instrument hat sich Rybakov insbesondere auf zeitgenössische Musik spezialisiert. Die Klarinetten-Fassung von Arvo Pärts „Spiegel im Spiegel“ entstand auf seine Anregung.
Guillermo Salgado, Klavier Zum Seitenanfang










geboren 1968 in General Roca, Provinz Rio Negro, Argentinien.

studierte in derselben Stadt am Instituto Nacional Superior de Artes (Staatliche Hochschule der Künste) unter der Anleitung von Jorge Fontenlas, bei dem er danach - unterstützt von der Antorcha-Stiftung - sein Klavierstudium fortsetzte.

Weiterbildung in verschiedenen Fächern:
- Klavier und Kammermusik mit den Solisten der Camerata Bariloche
- Lied und Vokale Kammermusik bei Guillermo Opitz, organisiert von der Fundacion Musica de Camara
- Kammermusik und Musikalische Phänomenologie bei Jordi Mora, einem Schüler Sergiu Celibidaches, organisiert von der Argentinischen Kultur-Stiftung.

Zurzeit studiert er Orchesterleitung, Klavier und Musikalische Phänomenologie in München bei Konrad von Abel.

Er trat als Solist mit Orchestern in verschiedenen Orten Argentiniens auf, u.a. mit dem Symphonieorchester von Bahia Blanca, dem Symphonieorchester der Universidad Nacional de San Juan (Staatliche Universität San Juan) und dem Mayo-Kammerorchester.

Hervorzuheben seine Solo-Klavierkonzerte in England (West Road Concert-Cambridge, Bolivar Hall und Royal Festival Hall in London) und in Spanien mit dem Orchester "Ciutat d'Elx" (Stadt Elche) wie auch sein Mitwirken in zahlreichen instrumentalen und vokalen Kammermusikkonzerten in Argentinien und Deutschland.
Er begleitete am Klavier den Coro Polifonico Nacional (Argentinien) und die Studenten der Fächer Gesang und Trompete des Conservatorio Nacional de Musica (Argentinien).


Martin Sandhoff, Traversflöte Zum Seitenanfang
Nach dem Kölner Musikhochschulstudium bildete sich Martin Sandhoff bei dem niederländischen Traversflötisten Wilbert Hazelzet fort und gehört nunmehr seit vielen Jahren zu den Gefragtesten seiner Zunft.

Seine Mitwirkung bei über 70 CD’s aller namhaften Labels belegen seine Arbeit.

Er ist Gründungsmitglied und Soloflötist des Orchesters Concerto Köln, mit dem er die großen Flötenwerke von Bach, Telemann und Mozart auf den Festivals in Schleswig-Holstein, Montreux, Salzburg, Mexico City und Buenos Aires zur Aufführung brachte.

Die Einspielung von Mozarts Flöte-Harfenkonzert mit Saskia Kwast und Concerto Köln wurde von Publikum und Presse begeistert aufgenommen.

Konzertreisen führten ihn in nahezu alle europäischen Länder, nach Afrika, Südostasien, Amerika und Indien. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Franz Brüggen, René Jacobs, Gerd Albrecht,William Christie, Philipp Herreweghe, Ivor Bolten, Bruno Weil und Reinhard Goebel zusammen.
Er trat u.a. mit dem Collegium Aureum, Musica Antiqua Köln, den Deutschen Barocksolisten, der Cappella Coloniensis des WDR, Concerto Kopenhagen und der Chapelle Royale auf.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit besteht in der intensiven Beschäftigung mit kammermusikalischen Werken. 1982 gründete er zusammen mit dem Oboisten Michael Niesemann das Ensemble „Il Concertino Köln”, das sich zur Zeit insbesondere mit der Harmoniemusik für Bläser auseinandersetzt. Daneben konzertieren sie mit so erfolgreichen Sängern wie Lena Lootens, Ingrid Schmithüsen, Barbara Schlick, Sandrine Piau und Klaus Mertens.

Ein romantisches Duoprogramm verbindet ihn seit mehreren Jahren mit dem Hammerflügelvirtuosen Christoph Hammer.

Eine Kraus-Produktion mit dem Schuppanzigh-Quartett (Anton Steck) ist bei CAPRICCIO erschienen.

Marga Scheurich Henschel, Klavier Zum Seitenanfang










Studium an der Stuttgarter Musikhochschule

Preisträgerin des Deutschen Hochschulwettbewerbs

seit Jahren als namhafte Solistin wie auch gefragte Kammermusikerin in verschiedenen Ensembles tätig, so beim Stuttgarter Kammermusikensemble, im Kammerorchester Karl Münchinger und im "ensemble baroque florian prey"
Markus Schön, Klarinette Zum Seitenanfang











- 1971 geboren

- studierte Klarinette bei Hans Deinzer, Eduard Brunner und Hans-Dietrich Klaus

- schon bald Solo-Klarinettist bei Kammerorchestern wie Deutsche Kammerphilharmonie, Scottish Chamber Orchestra und Mahler Chamber Orchestra

- gleichzeitig aufgenommen in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ durch den Deutschen Musikrat

- verpflichtet für zahlreiche Solo- und Kammermusikproduktionen von den Rundfunkanstalten WDR, NDR, SWR, SR und Deutschlandfunk

- seit 2003 Solo-Klarinettist der Bayerischen Staatsoper
Dorothea Seel, Flöte Zum Seitenanfang











Sie absolvierte 1995 ihr Studium mit Konzertdiplom und Magister bei Prof. Irena Grafenauer am Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung.
Meisterkurse bei A. Nicolet, B. Kuijken und R. Guiot sowie die Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt bereicherten ihre Studienzeit.

In Salzburg war sie Mitglied im Österreichischen Ensemble für Neue Musik - ÖENM.

1995 wirkte sie bei einer Produktion der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen unter Riccardo Muti mit.

Ihr großes Interesse für Aufführungspraxis des Barock führte sie zu einem eingehenden Studium für historische Flöten bei Lisa Beznosiuk nach London.

Ab 1997 spielte sie regelmäßig als Soloflötistin bei The English Concert, The Orchestra of the Age of Enlightenment, The New London Consort, Hanover Band, London Baroque und London Classical Players unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, René Jacobs u.a.

Tourneen führten sie als Solistin in das New Yorker Lincoln Center, nach Japan, Neuseeland und die meisten europäischen Länder.

Sie war bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, bei den Händelfestspielen Göttingen, bei Mostly Mozart New York, im South Bank Center London und vielen anderen vertreten.

Auf Tonträgeraufnahmen für Deutsche Grammophon, Decca, Virgin Classics, EMI und bei Hörfunkaufnahmen für die BBC und das ORF sowie für das BR-Fernsehen ist sie als Mitwirkende und Solistin zu hören.
Gemeinsam mit Christoph Hammer wird demnächst eine CD zum Thema "Konische Ringklappenflöte von 1832" mit Werken von Richard Strauß, Carl Reinecke, Camille Saint-Saens u. a. beim Label ORF veröffentlicht.

An der Southampton University in England gab sie Meisterkurse für Barock- und Klassische Flöte.

Seit 2007 wirkt sie im Ludwigsburger Festspielorchester und beim Neuen Orchester Köln als 1. Flötistin mit.

Noch mehr über ihre musikalische Tätigkeit erfahren Sie in www.petit-trianon.de
Robert Sellier, Tenor Zum Seitenanfang












studierte an der Musikhochschule Augsburg Gesang. Nach seinem Studium, das er mit Auszeichnung abschloss, vertiefte er seine Ausbildung in verschiedenen Meisterkursen. Derzeit studiert er noch Meisterklasse in Augsburg bei Jan Hammar.

2004 gewann er den 1. Preis beim Gesangswettbewerb der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg.

Selliers Konzertrepertoire erstreckt sich von Monteverdis Marienvesper über Bachs Oratorien bis hin zu Werken des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter auch einige Uraufführungen. Auch im Opernfach ist der vielseitige Künstler bereits ein gefragter Tenor.

2006 sang Robert Sellier die Rolle des Emilio in W. A. Mozarts "Il sogno di Scipione" am Stadttheater Klagenfurt und bei den Salzburger Festspielen. Seit der Spielzeit 2006/07 ist er am Theater Augsburg engagiert mit der Partie des Rodrigo ("Othello") und des Ferrando ("Cosi fan tutte").

2007/08 wird er als festes Mitglied an das Staatstheater München wechseln.

CD-Einspielungen bei OEHMS CLASSICS und dem ORF sowie Liederabende mit F. Schuberts "Winterreise" runden seine Konzerttätigkeit ab.

Ella Sevskaya, Klavier Zum Seitenanfang












Erstes Klavierstudium in der Ukraine bei Elena Kamenkovich.

Im Alter von 13 Jahren hatte sie ihr Debut mit dem Klavierkonzert Nr.1 von Schostakovitch.

Weiter studierte sie bei Regina Horowitz in Kharkov (Ukraine) und bei Nathan Perelman an der Hochschule in St. Petersburg.

Ihr Interesse für alte Musik führte sie dazu, sich mit Continuospiel zu befassen; so hat sie damit bei verschiedenen Ensembles in St. Petersburg (Musica Prattica, Ars Consoni, New Holland) mitgewirkt.

1994 zog sie nach München, um Cembalo, Hammerklavier und historische Orgel studierend zu vertiefen. Hier ist sie weiterhin sowohl als Solistin (Cembalo, Lautenklavier, Klavier) wie auch als Continuospielerin aufgetreten.

In den letzten Jahren hat sie sich vorwiegend auf das Gebiet des Hammerklaviers und des Cembalos spezialisiert. Neben Konzerten in Deutschland, Italien, Irland, Schottland, England, Frankreich und den USA, forscht sie über die Aufführungspraxis der Klassik, unterrichtet Hammerklavier und Cembalo beim Internationalen Sommerkurs in Cortona (Italien).

Vor kurzem ist sie bei internationalen Symposien über historische Tasteninstrumente in Michaelstein, Würzburg, Florenz, bei BBC Early Music Show und beim Bayerischen Rundfunk aufgetreten und hat in der Royal Academy of Music in London eine Master Class gehalten.

Sie unterrichtet Klavier und Cembalo an der Musikschule Rosenheim sowie Hammerklavier an verschiedenen Sommerkursen in Italien.

Eine CD mit Werken von Dussek, Beethoven und Ries auf einem Hammerklavier ist beim englischen Label "Quilisma" erschienen.

Demnächst erscheint eine CD mit Werken von Alessandro Scarlatti, auf der Kopie eines Spinetts von Cristofori eingespielt.

Noch mehr über die Künstlerin finden Sie unter www.sevskaya.com.

Norman Shetler, Klavier Zum Seitenanfang










Der US-Amerikaner mit Wahlheimat Wien repräsentiert den Inbegriff eines musikalischen Partners bei Liederabenden. Doch täte man ihm Unrecht, ihn nur darauf festlegen zu wollen. Seine Leistungen als Solist (etwa unter dem Dirigat von Joseph Krips im Musikvereinssaal in Wien oder mit dem Philadelphiaorchester in der New Yorker Carnegie Hall), als Kammermusiker (zusammen mit Nathan Milstein, Gidon Kremer, Jörg Demus und vielen anderen) und als Liedbegleiter (von Anneliese Rothenberger, Margot Price, Peter Schreier oder Dietrich Fischer-Dieskau unter vielen anderen) sind gleichbedeutend und weltweit gepriesen.

Sein großes künstlerisches Einfühlungsvermögen zeigt sich auch in seiner internationalen Karriere als Puppenspieler.

Der Name Norman Shetler ist bekannt bei allen wichtigen Festivals (Luzern, Berlin, Salzburg, Paris, London, München, New York etc.), bei wichtigen Wettbewerben und auf den bedeutendsten Konzertpodien, einschliesslich Japan und Länder der früheren Sowjetunion. Alleine im großen Saal des Musikvereins in Wien gab Norman Shetler etwa 30 Konzerte, er spielte Konzerte in La Scala, Mailand oder der Philharmonie Berlin, um nur einige zu nennen.

Norman Shetler gibt seine reiche Erfahrung durch Lehrtätigkeit an Musikakademien, bei Meisterkursen und Seminaren an jüngere Generationen weiter. Er ist auch als Gastprofessor an mehreren Instituten tätig.

Der Künstler hat über 100 Tonaufnahmen eingespielt, viele davon wurden preisgekrönt.

Aida Carmen Soanea, Viola Zum Seitenanfang











Ausbildung an den Musikhochschulen Lübeck, Freiburg, Berlin und am Conservatoire de Paris

1992
1. Preis "Jugend musiziert"

2000
- Finalistin des ARD-Wettbewerbes, München
- 2. Preis beim Jury Bashmet-Wettbewerb, Moskau

Weitere Preise und zahlreiche Stipendien u.a. in München, Moskau und in den USA

Zusammenarbeit als Solobratschistin des Gustav Mahler Jugendorchesters mit den Dirigenten Claudio Abbado, Pierre Boulez, Seiji Osawa, Bernhard Haitink und Kent Nagano

Solistische und kammermusikalische Auftritte bei bedeutenden Festivals (u.a. Berliner Festwochen, Osterfestspiele Luzern, Musikfestspiele Rheingau, festival de St. Riquier)

Sammelte Orchestererfahrung beim Berliner Philharmonischen Orchester, bei den Wiener Philharmonikern, dem Philharmonischen Orchester Bremen und bei der Opéra de Bastille

Christopher Stembridge Zum Seitenanfang
Christopher Stembridge hat an der Universität Cambridge Sprachen, in Oxford Musikwissenschaft studiert. Wichtig für seine musikalische Ausbildung waren vor allem Anton Nowakowski, Luigi Ferdinando Tagliavini und Kenneth Gilbert.

Nach einigen Jahren als Organist in München, wo er auch an der Hochschule für Musik bei Franz Lehrndorfer studierte, war er für 20 Jahre Dozent an der National University of Ireland.

Sein Interesse für alte italienische Orgelmusik hat ihn nach Italien geführt, wo er an der Kirchenmusikschule Santa Cecilia in Brescia Cembalo und Orgel unterrichtet. Er hat Kurse im In- und Ausland (u.a. für die Accademia Chigiana, Siena, das Royal College of Organists, London, die McGill University, Montreal, Kanada und das Moskauer Konservatorium) abgehalten. In letzter Zeit arbeitete er öfters mit dem sibirischen Ensemble für alte Musik Insula magica zusammen und war im Sommersemester 2006 Gastprofessor für Klavichord und Cembalo an der Gnessinka Akademie in Moskau.

Er ist Spezialist für altitalienische enharmonische und chromatische Tasteninstrumente und gibt regelmaßig in Europa wie auch in den USA Konzerte und Vorträge auf einer Rekonstruktion eines Cembalos mit 19 Tönen je Oktav. Er hält regelmäßig Kurse an historischen Orgeln in Italien.

Auf CD hat er - meist auf historischen italienischen Orgeln - unter anderem aufgenommen:
- Werke für Orgel und Cembalo von Ascanio Mayone (dhm)
- Orgelwerke von Andrea und Giovanni Gabrieli {Sarx)
- Neapolitanische Musik um 1600 auf Orgel und chromatischem Cembalo (19 Töne je Oktave) (Ars musici)
- Seine letzte Einspielung von englischer Musik für Orgel aus der Zeit 1520 - 1770 ist unter dem Titel Wondrous Machine bei Quilisma erschienen.

Er hat auch viele Programme für den HR auf Cembalo und Clavichord sowie für den WDR auf historischen Orgeln eingespielt.

Als Musikwissenschaftler hat er die gesamten Tastenwerke von Mayone und Giovanni de Macque sowie auch die Fiori musicali und Continuo-Motetten von Frescobaldi herausgegeben. Beim Bärenreiter-Verlag ist er Herausgeber der neuen Frescobaldi-Ausgabe und Mitarbeiter bei der neuen Ausgabe der Orgelwerke von William Byrd. Demnächst erscheint seine Ausgabe des frühesten italienischen Orgeldrucks (M.A.Cavazzoni, Venedig 1523) in der Reihe Corpus of Early Keyboard Music.

Von seinen Artikeln ist eine Serie (1992–4) über altitalienische Instrumente mit extra chromatischen Tasten zu erwähnen, sowie das Kapitel über die italienische Orgel und ihre Musik für die Cambridge Companion to the Organ und Artikeln im Organ Year Book (2005 und 2006) über Aufführungspraxis bei Frescobaldi .

2003 hat ihm die American Musicological Society den Noah-Greenberg-Preis verliehen.

Noch mehr über ihn erfahren Sie unter www.christopherstembridge.org
Urs Stiehler, Violine Zum Seitenanfang











- geboren in Leipzig

- erster Unterricht beim Vater Kurt Stiehler, Konzertmeister des Gewandhausorchesters Leipzig

- Studium an der Musikhochschule München

- langjähriger Konzertmeister des Staatstheaters am Gärtnerplatz München

- langjähriger Konzertmeister der Münchner Philharmoniker

- Mitglied im Streichquartett der Solisten der Münchner Philharmoniker

- Mitglied im Trio Orfeo München

- seit 1984 Dozent am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium

- als freischaffender Solist und Kammermusiker tätig
Christiane Stransky, Violine Zum Seitenanfang











- In Dresden geboren

1986 – 1991
Spezialschule für Musik Dresden

1991 – 1999
Studium und Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Carl-Maria von Weber in Dresden

1998 – 2000
Violinistin bei den Münchner Symphonikern mit 2-Jahresvertrag; seitdem ständige Aushilfe

- begleitend dazu kammermusikalische Aktivitäten -

Seit Oktober 2000 aus Interesse und Berufung zusätzlicher Beruf als Altenpflegehelferin.

Seit Oktober 2001 im Altenwerk Marthashofen tätig.


Uwe Matthias Stransky, Oboe Zum Seitenanfang











- geboren 1959 in Landau in der Pfalz

- mit 6 Jahren aktives Mitglied im Domchor Trier

- beginnend mit 6 Jahren auch Ausbildung an Blockflöte, Klavier und Violine, mit 12 Jahren Orgel- und Kirchenmusikerausbildung und mit 14 Jahren an der Oboe

- zahlreiche Preise bei "Jugend musiziert"

- Erster Oboist im Landesjugendorchster Rheinland-Pfalz

- Oboe-Studium bei Prof. Gernot Schmalfuß am Richard-Strauß-Konservatorium München

- zahlreiche Engagements u.a. an der Bayerischen Staatsoper mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Sergiu Celibidache und James Levine

- solistische Tätigkeit

- 1985 stellvertretender Erster Oboist bei den Münchner Symphonikern

- 2006 Erster Solo-Oboist bei den Münchner Symphonikern

Michael Suttner, Tenor Zum Seitenanfang











Michael Suttner studierte von 1991 bis 1999 Violine, Viola und Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München.
Seine Gesangsausbildung erhielt er bei Reimund Grumbach und Dietrich Schneider.

Nach zweijährigem Engagement am Stadttheater Pforzheim und zahlreichen Konzertauftritten unter Dirigenten wie Gabor Hollerung, Eric Ericson und Jame Levine ist er seit 2002 Ensemblemitglied am Stadttheater Regensburg. Dort war er u.a. als Sänger in Strauss’ ROSENKAVALIER, als Rodolfo in Puccinis LA BOHÈME, als Don Carlos in Verdis gleichnamiger Oper, sowie in zahlreichen Operetten und Spielopern wie z.B. als Adam in Zellers DER VOGELHÄNDLER, als Leopold in Benatzkys IM WEISSEN RÖSSL oder als Tamino in Mozarts ZAUBERFLÖTE zu hören.

2003 gewann er den ersten Preis beim internationalen Operettengesangswettbewerb in Götzis (Österreich).
In der Spielzeit 2004/2005 wurde er für den Bayerischen Theaterförderpreis nominiert.

Seit 2004 widmet er sich zunehmend dem deutschen Fach. So sang er z.B. in Regensburg die Partie des Florestan in Beethovens FIDELIO.

Ab der Spielzeit 2005/2006 ist er Mitglied im Solistenensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz München.



Masato Suzuki, Klavier Zum Seitenanfang
1981 in Den Haag geboren.

Er studierte Komposition und Alte Musik an der Universität für Kunst und Musik Tokio bei Atsutada Otaka und Masaaki Suzuki.
Während seiner Studienzeit in Tokio sammelte er erste Erfahrungen als Dirigent mit der Leitung des „Bach Kantate Club" und erhielt wichtige musikalische Impulse durch den Pianisten und Liedbegleiter Michio Kobayashi.

Masato Suzuki besuchte erfolgreich Meisterkurse in Klavier, Hammerflügel sowie Liedbegleitung bei Konrad Richter, Tomoko Kato, Roger Vignoles, Tohru Kimura, Jakob Stämpfli, Satoru Sunahara und Stanley Hoogland. Vertiefende Kompositionsstudien mit Masayuki Nagatomi, Atsutada Otaka und Hiroshi Aoshima sowie privater Dirigierunterricht bei Yukio Kitahara komplettierten seine Ausbildung.

Seit 2002 ist er ständiges Mitglied des Bach Collegium Japan und nimmt regelmäßig als Cembalist und Organist an Konzerten und Aufnahmen mit diesem Ensemble teil.

2005 gründete er zusammen mit der Geigerin Yukie Yamaguchi das Ensemble Genesis.

2007 schloss er sein Orgelstudium am Königlichen Konservatorium Den Haag bei Jos van der Kooy mit Auszeichnung ab. Zur Zeit studiert er dort Orgelimprovisation und in Amsterdam Cembalo bei Bob van Asperen.

Masato Suzuki wurde zu verschiedenen Festivals eingeladen wie z. B. zu dem Lake District Sommerfestival (England), dem Festival für zeitgenössische Musik Miyazaki (Japan) oder demSchleswig-Holstein Festival.

Seine vielfältigen Interessen spiegeln sich in seinen weit gefächerten Aktivitäten und Konzertprogrammen wider, sei es als Cembalist eines historischen japanischen Kabuki-Theaters, als Solist mit den Goldberg-Variationen in Gegenüberstellung mit eigenen Kompositionen, als Rekonstrukteur eines verschollenen Bach-Kantaten-Satzes oder als Mitbegründer des Deutsch-Japanischen Liedforums.

Er ist Titularorganist der Reformierten Kirche in Tokio und der holländisch-japanischen Kirche in Amsterdam und Den Haag. Weiterhin gibt er regelmäßig Meisterkurse in Japan für Organisten und Kirchenmusiker.



Marion Treupel-Franck, Traversflöte Zum Seitenanfang











geboren in München

spezialisierte sich nach ihrem Querflötenstudium in Salzburg, Innsbruck und Wien bei Barthold Kuijken am Koninklijk Conservatorium in Brüssel auf Traversflöte (Solistendiplom 1998).

1995 und 1997 war sie Stipendiatin der Villa Musica Mainz unter der Leitung von Reinhard Goebel.

Sie konzertiert mit namhaften Barockorchestern wie dem Bach Collegium Japan, dem Drottningholmer Barockensemble, dem Frankfurter Barockorchester, La Stagione Frankfurt, dem Ensemble Currende, der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster, der Neuen Hofkapelle München und La Banda Augsburg.

Regelmäßig wirkt sie bei Rundfunk- und CD-Produktionen mit und unterrichtet bei internationalen Kursen für Alte Musik.

Marion Treupel-Franck ist seit Jahren zusammen mit ihren Kammermusikpartnern, der Cembalistin Olga Watts, dem Fagottisten Lyndon Watts, der Gambistin Rebeka Rusó und der Flötistin Marie-Céline Labbé Gast bei Internationalen Konzertreihen für Alte Musik, wie Loisachtaler Musiksommer, Schleißheimer Schloßkonzerte, Fränkischer Sommer u.a.

Seit 2001 ist sie Dozentin für Traversflöte am Richard-Strauss-Konservatorium in München.

Lina Tur Bonet, Violine Zum Seitenanfang










Die junge, aus Spanien stammende Musikerin studierte Violine und Barockvioline bei Nicolaus Chumachenco, Günther Pichler und Hiro Kurosaki an der Hochschule für Musik in Freiburg und an der Universität für Musik in Wien. Meisterkurse bei Tibor Varga, Shmuel Ashkenasi, Joseph Silverstein, Erich Höbart und Rainer Kussmaul ergänzen ihre Ausbildung.

Zu ihren musikalischen Partnern zählen unter anderem Mennahem Pressler, Hiro Kurosaki, Thomas Brandis, John Holloway, Patrik Demenga, Barry Sargent, José Miguel Moreno, sowie beim Clemencic Consort Wien, Ex- Tempore von Belgien und Cuarteto Boccherini. Duo mit dem Pianist Kennedy Moretti.

Sie spielt als Konzertmeister beim Il Complesso Barocco von Italien, Neue Hofkapelle München, Mannheimer Kammerorchester, Bach Consort Wien, Accademia del Piaccere, Forma Antiqua, Euskal Baroque Ensemble, Hippocampus Ensemble und La Capilla Real, Madrid.

Bei internationalen Festivals ist sie sowohl als Solistin und Kammermusikpartnerin wie auch als Ensemblemitglied namhafter Ensembles wie dem Musicien du Louvre, Les Arts Florissante, dem European Baroque Orchestra, BandArt oder Mahler Chamber Orchestra regelmäßig zu Gast: so trat sie bei den Salzburger Festspielen, den Händel Festspielen in Halle, dem Lufthansa Festival in London, im Granada Festival, Brecize Festival in Slovenien, Coliseo Buenos Aires, Teatro Solís Montevideo, Río de Janeiro und der Styriarte auf, unter Dirigenten wie Claudio Abbado, W. Christie, Marc Minkowsky, A. Curtis, F. Biondi, R. Goebel, R. Goodman, F. Heyerick, J. Rifkin, G. Nicolich oder P. Goodwin.

Die intensive Beschäftigung mit den Werken der älteren Musikgeschichte und der historischen Aufführungspraxis, bis zur Romantik und zeitgenossische Musik führte sie an renommierte Häuser wie den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, die Royal Albert Hall in London, das Theatre des Champs Elysèes, BAM NY und das Concertgebouw in Amsterdam.

Seit 2005 hat Lina Tur-Bonet eine Professur für Violine und Barock-Ensemble am Conservatorio Superior de Zaragoza.

Zahlreiche internationale Rundfunk- und Fernsehaufnahmen (BBC in London, RTVE, TV3, der deutsche Fernsehen und SWF, das slowenische, kroatische und bulgarische Fernsehen) dokumentieren ihre facettenreiche Arbeit.

Kürzlich hat sie mit ihrer Duopartnerin, der Cembalistin Anne Marie Dragosits, eine CD mit Werken von Bach und Händel eingespielt, sowie Kammermusik aus der Mahler-Zeit, die in der ORF-Edition Alte Musik erscheinen wird.

Nyla van Ingen, Sopran Zum Seitenanfang












wurde in Montréal (Kanada) geboren und ist Absolventin der University of Toronto.

Sie vervollständigte ihre Studien an der Guildhall School of Music in London und an der Accademia di Santa Cecilia in Rom und belegte Meisterkurse bei Anna Reynolds und Kammersänger Wolfgang Brendel.

Sie hat mit Simone Young, Semyon Bychkov, Lawrence Foster, Michael Gielen und Giuseppe Sinopoli gearbeitet. Schwerpunkte ihres Repertoires sind große Partien von Verdi, Strauss und Wagner.

Aber auch Orchesterlieder von Berg, Mahler, Strauss, Wagner, Ravel, Berlioz sowie wie Beethovens 9. Symphonie sind ein bedeutsamer Teil ihres Konzertrepertoires. Sie widmet sich intensiv dem Liedgesang und Liederabende führten sie nach Los Angeles, Toronto, London, Strasbourg, Rom und München.

1998 sang sie die Hauptpartie der Herzogin Hadwig in Johann Joseph Aberts selten gespielter Oper "Ekkehard" an der Seite von Jonas Kaufmann und Mihoko Fujimura, woraus eine viel beachtete CD-Produktion entstand. Großen Erfolg konnte sie in Tiflis feiern als Alice Ford in Verdis "Falstaff" und als Solistin in Richard Strauss’ "Vier Letzte Lieder".

In Stuttgart sang sie 2005 Olivier Messiaens fordernden Liederzyklus "Harawi".

Nyla van Ingen wird auch als hervorragende Schauspielerin geschätzt. Immer wieder arbeitet sie mit dem Regisseur Achim Freyer und dessen Freyer-Ensemble, wo sie sich auf die Gratwanderung zwischen Musiktheater und Schauspiel begibt.


Voce Animata, Chor-Ensemble Zum Seitenanfang
Das Ensemble Voce Animata wurde 2002 von Rudolf Kuhn und einigen erfahrenen Sängerinnen und Sängern aus dem Landskreis Landsberg a. Lech gegründet.

Ziel der anspruchsvollen Probenarbeit mit den "beseelten Stimmen" ist ein lebendiges beschwingtes Musizieren und das Erarbeiten von Meisterwerken aus vier Jahrhunderten.

Nach Adventskonzerten Ende 2004 wurde im Jahr 2005 bereits ein geistliches Programm - unter anderem mit der Motette "Jesu meine Freude" von Johann Sebastian Bach - erarbeitet und mehrfach aufgeführt.



Charlotte Walterspiel, Viola Zum Seitenanfang











Studium und Examen an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Professor Ulrich Koch.

Anschließend Vervollständigung ihrer Ausbildung in Budapest an der Franz-Liszt-Akademie bei György Kurtág.

Mitbegründung und Mitgliedschaft im Chamber Orchestra of Europe.

1989 Gründung des Pellegrini Quartetts, in dem sie bis 1995 international tätig war.

Anschließend Arbeit als Solistin.

Viele Ersteinspielungen und Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen von Nono, Huber, Hölzsky u.a.

Lebt gegenwärtig in München.

Dominik Wörner, Bass-Bariton Zum Seitenanfang












- Im pfälzischen Grünstadt geboren
- Er studierte Kirchenmusik in Stuttgart, Musikwissenschaft und Cembalo in Fribourg sowie Orgel und Gesang in Bern. Sein maßgeblicher Lehrer in Gesang war Jakob Stämpfli. Vertiefende Studien, die er in Zürich bei Irwin Gage in dessen Meisterklasse für Liedinterpretation 2005 mit Auszeichnung abschloss, vervollständigten seine Ausbildung.

2002
- gewann er den Ersten Preis im Fach Gesang beim XIII. Internationalen Bach-Wettbewerb und den Sonderpreis des Leipziger Barockorchesters.
- führte er Schuberts Winterreise in Deutschland und in der Schweiz auf.

2003
- hat er mit dem Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe die Marienvesper von Monteverdi für das belgische Fernsehen produziert.
- hat er mit dem Ensemble Baroque de Limoges unter Christophe Coin Bachs Bauern- und Kaffeekantate in Mailand für RAI 3 eingespielt.
- führte ihn eine Europa-Tournée mit dem Orchestre des Champs Èlysées Paris und Mozarts c-moll-Messe u. a. nach London, Edinburgh, Rom, Lissabon und Porto.
- gab er sein Debüt in der Berliner Philharmonie mit Haydns Schöpfung und der Berliner Bachakademie.
- sang er mit dem Tölzer Knabenchor Händels Messias in der Mozartfassung im Prinzregententheater in München sowie in der Kölner Philharmonie.
- ist er beim Eröffnungskonzert des Bach-Festes Leipzig mit dem Thomanerchor, bei den Göttinger Händelfestspielen mit einer wiederentdeckten Bachkantate und bei den Bachwochen Ansbach mit einem Solo-Rezital aufgetreten.
- sang er beim deutsch-polnischen Kulturaustausch mit großem Erfolg das Brahms-Requiem in Warschau.
- sang er zum 200. Geburtstag Franz Lachners dessen Lieder für Bass und Hammerflügel bei der Münchner Residenzwoche, die erst kürzlich für ORF Edition Alte Musik mit Christoph Hammer eingespielt wurden.
- interpretierte er mit dem Berner Symphonieorchester Mahlers Kindertotenlieder im Casino Bern.
- brachte er in Stuttgart einen Zyklus Turrini-Lieder von Arthur Dangel zur Uraufführung.

Die Berner Presse schrieb 2003 zu seiner Deutung der Christus-Partie in Bachs Matthäus-Passion im Berner Münster: "Den nachhaltigsten Eindruck hinterließ indessen Dominik Wörner. Mit seinem wärmenden, gehaltvollen und souverän geführten Christus-Bass sang er sich dem Publikum ins Herz."

2004
- war er zu einer Tournée mit Bachs Johannespassion mit Basel barock unter Winfried Toll eingeladen.
- führte ihn eine weitere Tournée mit Bachs Matthäuspassion unter der Leitung Philippe Herreweghes durch Europa und in die USA.
- gab er in Mannheim sein Debüt mit der Bass-Partie in Verdis Requiem.

2005
war er unter anderem zu einer Japan-Tournée und CD-Produktion mit dem Bach-Collegium Japan unter Masaaki Suzuki (Teil der Bachkantaten-Gesamtaufnahme) sowie zu einer Europa-Tournée mit La Petite Bande unter Sigiswald Kuijken (Bach-Kantaten) eingeladen.

2006
gastierte er erneut in Japan (Mozart-Requiem, Bach-Kantaten, Händels Messiah in der Mozart-Fassung mit Masaaki Suzuki) und befand sich zudem mit Bach-Kantaten unter Sigiswald Kuijken auf einer Europa-Rundreise.

2007
führte er Mendelssohns Elias in Deutschland und in der Schweiz mit großem Erfolg auf.

In der letzten Zeit erschienene Aufnahmen sind Lassos Bußpsalmen (Capriccio) mit dem Tölzer Knabenchor (Echo-Klassik-Preis), eine Einspielung der Kreuzstabkantate von J.S.Bach unter Sigiswald Kuijken mit dem Label ACCENT, eine CD mit geistlichen Werken von Agostino Steffani (ORF), aus der Gesamteinspielung die Bachkantate "Jesu, nun sei gepreiset" mit dem BACH COLLEGIUM JAPAN unter Masaaki Suzuki, Vol. 33, BIS (BBC Magazine: Disc of the month Feb. 07) sowie für das französische Label K 617 eine CD mit den Symphoniae sacrae II von Heinrich Schütz (Diapason d`Or).

Mit den großen Oratorien-Partien seines Fachs (von Monteverdis Marienvesper bis Verdis Requiem) gastierte er erfolgreich in fast allen Ländern Europas, den U.S.A., in Asien und Australien unter Dirigenten wie Carl Saint Clair, Christophe Coin, Thomas Hengelbrock, Philippe Herreweghe, Sigiswald Kuijken oder Masaaki Suzuki.

Neben der Alten Musik widmet er sich auch der zeitgenössischen Musik. So hat er bereits mehrere für ihn geschriebene Werke uraufgeführt, darunter Canticum Canticorum von Marco Sofianopoulo oder die Lamentatio und das Triptychon von Werner Jacob als Produktion für den Bayerischen Rundfunk.

Sein erfolgreiches Operndebüt gab der Bassbariton bei den Barock-Opernfestspielen in Solothurn in der Titelpartie von Jean-Jacques Rousseaus "Le Devin du village". Diese Saison ist er beim Murten Classics Festival in der Rolle des Dulcamara in Donizettis "L’élisir d’amore" zu hören. In der kommenden Spielzeit gibt er sein Rollendebüt als Leporello in Mozarts Don Giovanni in Solothurn und ist mit Haydns Oper "L’infedelta delusa" in Mailand und München eingeladen.

Große Bedeutung hat für ihn der Liedgesang: Schuberts Winterreise führte er mit großem Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf.Kürzlich gab er sein Liedrezitaldebüt in Japan in der Toppan Hall Tokyo mit einer multimedialen Aufführung der "Schönen Magelone" von Johannes Brahms.

Dominik Wörner ist außerdem Gründer und Künstlerischer Leiter einer eigenen Konzertreihe in seiner pfälzischen Heimat, des Kirchheimer Konzertwinters .